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Was Ihnen Ihre Stimme verrät, und wie das Wissen darum Ihre Lebensqualität verbessert.

 

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Stimme

Erst die Sprache macht den Menschen zum Menschen, und jede Stimme ist unverwechselbar. Schon nach dem ersten Satz, sogar schon nach dem ersten Wort am Telefon weiß ein Anrufer, wer am anderen Ende der Leitung ist, in welcher Stimmung sein Gesprächspartner sich befindet, wie es ihm geht.

Anhand seiner Stimme kann man einen Menschen ebenso identifizieren wie anhand seines Fingerabdrucks. Kriminologen wissen das, die Industrie macht sich das zunutze: Türen öffnen sich mithilfe der Stimmerkennung des Zugangsberechtigten, Computerprogramme können so geschützt werden.

Was schwingt in der menschlichen Stimme?

Die Stimmbänder sind der Taktgeber, der auf zwei Wegen Schwingungen erzeugt. Einmal wird die umgebende Luft in Schwingung versetzt und dient als Träger. Zum anderen versetzt man beim Sprechen oder Singen das eigene Knochengerüst, die Körperflüssigkeiten und die inneren Lufträume in Schwingung.

Die menschliche Stimme hat einen Tonumfang, der in begrenztem Maß von Mensch zu Mensch variiert. Genau wie bei einem Musikinstrument wird die Klangfarbe der Stimme von der Beschaffenheit ihres Verstärkers bestimmt. Verstärker für die Schwingungen der Stimmbänder ist die im Körper eingeschlossene Luftsäule und das Material, das diese Luft umschließt:  Knochen, Gewebe und Flüssigkeiten. Deren individuelle Zusammensetzung bewirkt die Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit einer Stimme.

Charakteristika der Sprache

Wenn ich Wörter spreche, bewege ich mich in einem für eine bestimmte Sprache typischen klanglichen Feld. Jeder Laut dieser Sprache hat charakteristische Kombinationen aus Grundtönen und darüber liegenden Obertönen.

Mit einer begrenzten Anzahl unterschiedlicher Laute, den sogenannten Phonemen, und mit einer begrenzten Anzahl bedeutungstragender Teilchen, den sogenannten Morphemen, kann ich - beispielsweise in meiner Muttersprache - unendlich viele Inhalte zum Ausdruck bringen, die von den Hörern verstanden werden, die die Strukturen, Form- und Inhaltsfelder dieser Sprache beherrschen.

Jede Sprache hat ein bestimmtes Frequenzband, das für diese Sprache typisch ist und sie von anderen unterscheidet. Menschen verfügen über die Fähigkeit, ihre Muttersprache eindeutig von anderen Sprachen zu unterscheiden. 

Die Stimme ist der Spiegel des Gehörs

In der Stimme schwingen nur die Frequenzen, die das Ohr in der Lage ist, wahr zu nehmen. Diese Gesetzmäßigkeit wurde von Prof. A. Tomatis entdeckt und veröffentlicht.

Unser Gehör, das potenziell für unendlich viele Töne, Laute, Geräusche im Bereich zwischen etwa 10 und 20.000 Hertz empfänglich ist, hört und differenziert davon aber nur eingegrenzte Bereiche. Welche das sind, hängt zum einen von dem Sprachraum ab, in den wir hineingeboren werden. Die Muttersprache ist ein entscheidender Prägefaktor. Dazu kommen individuelle biographische Faktoren – man kann sein Ohr vor beängstigenden, belastenden, störenden Frequenzen schützen, indem man diese stärker oder weniger stark ausblendet. Das hat zur Folge, dass sie auch in der Stimme nicht mehr in voller Intensität enthalten sind.

Stimmbildung bereits vor der Geburt

Bereits lange Zeit vor seiner Geburt hört das werdende Menschenkind. Hörwahrnehmungsmuster werden geprägt, das Sprachgehirn mit Bausteinen versorgt, bestimmte Klangspektren ausgefiltert. Auch die Stimme wird auf diese Weise beeinflusst, lange bevor sie überhaupt zu Gehör gebracht werden kann.

Wir wissen heute einiges darüber, welche positiven Auswirkungen auf die gesamte Kommunikation und den späteren Schulerfolg es hat, wenn eine Mutter in der Schwangerschaft selber viel kommuniziert und auch mit ihrem Kind redet und singt. Wir wissen, dass das Ohr bereits vorgeburtlich Tor zur Welt ist.

Nur sehr vage Vorstellungen machen wir uns aber davon, wie akustische Schockerlebnisse, beispielsweise durch Ultraschalluntersuchungen (Link) auf das Ungeborene wirken.

Noch intensiver als physikalischen ist der menschliche Körper chemischen Einflüssen bereits vom Moment der Zeugung an ausgesetzt. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei die Belastung des Fruchtwassers (Link) mit Schadstoffen ein.

Stimme eines Erwachsenen

Vorgeburtlich wird die Stimme eines Menschen und ihr Resonanzkörper geprägt. Ihre Strukturierung, Prägung und Entwicklung setzt sich Tag für Tag fort. Dennoch verändert sie sich im Laufe der Zeit nur in einem Teil ihrer Parameter.

Ohne große Mühe ist einem Erwachsenen, dessen Stimme man kennt, eine Aufnahme seiner Kinderstimme zuzuordnen.

Stimmfrequenzen sichtbar gemacht

In der Stimme schwingen Informationen aus den verschiedensten Bereichen: phonetische, morphematische, semantische, physikalische, chemische, anatomische, biographische. Die Stimme ist Teil verschiedenster Bezugsfelder.

Für den einzelnen Menschen bedeutet dies, das er in der Folge seiner individuellen Erfahrungen und Voraussetzungen eine für ihn typische Nutzung der verschiedenen Stimmfrequenzen erlernt. Jede einzelne seiner eingesetzten Frequenzen erhält einen weitgehend konstanten relativen Anteil. Mit anderen Worten: die relative Häufigkeit eines bestimmten Tones ist in der Sprache eines Menschen (fast) immer gleich

Mit Hilfe eines besonderen Computerprogrammes wird die Verteilung der Nutzung der verschiedenen Frequenzen sichtbar. Neunzig Sekunden gesprochene Sprache werden zunächst digitalisiert und dann mit der Fouriertransformation (Link) bearbeitet.

Die Stimme eines Menschen ist unverwechselbar wie ein Fingerabdruck. Das sieht man nach der Fouriertransformation deutlich. Genauso, wie es keine zwei Schneeflocken gibt, die völlig gleich strukturiert sind, gibt es keine zwei Stimmen, die völlig identisch sind.

Jede Stimme ist unverwechselbar durch die Beschaffenheit des zugehörigen Resonanzkörpers, seine chemischen und physikalischen Eigenschaften.

Das Resonanzprinzip

Die Stimmfrequenzanalyse beruht auf dem Resonanzprinzip. Es wird eine Relation hergestellt zwischen einer Frequenz, für die eine Person empfänglich ist, die sie in ihrer Stimme wiedergibt – und einer dafür verantwortlichen chemischen Substanz. Einfach ausgedrückt: Im Körper enthaltene chemische Substanzen bilden die Voraussetzung zur Nutzung bestimmter Frequenzen. Dabei ist vollkommen unerheblich, ob die chemische Substanz dem Körper von außen zugeführt, oder von ihm selbst produziert wurde.

Jede chemische Substanz hat eine eindeutig definierte Schwingung. Der Apotheker und Physiker Arthur Partheil, ein Deutscher, der um 1910  in Bonn und in Königsberg Pharmakologie und Chemie lehrte, hat einen Umrechnungsfaktor gefunden, mit dessen Hilfe man von der Summenformel einer chemischen Substanz ihre Frequenz in Hertz berechnen kann. Diesen Umrechnungsfaktor nutzt die Stimmfrequenzanalyse, um die Intensität zu messen, mit der eine in der  Stimme enthaltene Frequenz mit den Frequenzen von körpereigenen oder körperfremden Stoffen in Resonanz steht. Das Vorhandensein einer bestimmten chemischen Substanz im Körper eines Menschen ist nach Art und Umfang erkennbar am Vorhandensein der zugehörigen Frequenz in der Stimme.

Gruppierungen verwandter chemischer Substanzen

Bei der Zusammenstellung der Frequenzen wichtiger körpereigener Substanzen ergab sich ein spektakulärer Fund. Die Frequenzen von Substanzen, die im Körper ähnliche Aufgaben erfüllen, liegen in ihren Frequenzen eng beieinander, es gibt eine Ordnung in der Stimme

Zum Beispiel haben die Mineralien Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium ihren definierten Bereich im Frequenzband der Stimme. Die Spurenlemente liegen nebeneinander in der gleichen Oktave, die Aminosäuren und die Neurotransmitter, die ihrerseits Aminosäurenketten sind, nehmen Seite an Seite ihren Platz ein – es gibt keine Ausreißer. Das gleiche gilt für Schadstoffe: Schwermetalle wie Quecksilber oder Cadmium haben ihren Ort, Herbizide oder Wohngifte einen anderen.

Nach dieser Entdeckung kann man also die Frequenzbilder von Stimmen lesen wie ein Ultraschallbild oder ein Röntgenbild, und genau das leistet die Stimmfrequenzanalyse. Sie erstellt eine Liste mit Resonanzintensitäten bestimmter Substanzen, und erlaubt so einen Rückschluss auf die Versorgung des Körpers, auf Defizite und Belastungen.